Referendare Schuljahr 2025/26
Seit Beginn unseres Referendariats an der Berufsschule für Zahnmedizinische Fachangestellte in München fühlen wir uns hier wirklich sehr wohl. Schon in den ersten Tagen wurden wir herzlich aufgenommen und hatten direkt das Gefühl, willkommen zu sein. Besonders schön ist für uns, dass wir sogar ein eigenes Refi-Zimmer haben – ein Ort zum Austauschen, Vorbereiten, gemeinsamen Kaffee trinken und manchmal auch zum kurzen Durchatmen im Schulalltag.
Wir acht Referendarinnen und Referendare studierten alle die Fachrichtung Berufliche Bildung für Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der TU München. Zusätzlich haben wir jeweils noch ein Unterrichtsfach: Sport, Politik und Gesellschaft (PuG), katholische Religion oder Biologie. Deshalb verbringen wir den Freitag immer an einer anderen Schule, an der wir unser jeweiliges Zweitfach unterrichten.
Ein Referendariat dauert insgesamt zwei Jahre. Das erste Jahr verbringen wir hier an der ZFA-Schule, bevor wir später an ganz unterschiedlichen Gesundheits- und Pflegeschulen, Berufsschulen oder auch an einer FOS/BOS unterrichten können. Unser Wochenablauf ist dabei ziemlich abwechslungsreich: Montags haben wir gemeinsam mit anderen Referendarinnen und Referendaren Seminar in München. Von Dienstag bis Donnerstag sind wir an der ZFA-Schule und am Freitag an unserer jeweiligen Zweitfachschule.
In diesen Tagen halten wir nicht nur selbst Unterricht, sondern hospitieren auch gegenseitig in Gruppen. Die Unterrichtsstunden werden anschließend oft gemeinsam in den Seminarsitzungen besprochen. Das hilft uns sehr dabei, neue Ideen zu sammeln und uns stetig weiterzuentwickeln. Auch das Kollegium unterstützt uns bei fachlichen Fragen jederzeit mit viel Geduld und Offenheit.
Natürlich gehört zum Referendariat auch eine Portion Stress dazu. Im ersten Jahr stehen für uns zwei Lehrproben an, die von der Regierung von Oberbayern abgenommen werden. Dabei wird eine komplette Unterrichtsstunde von drei Prüferinnen und Prüfern genau beobachtet und bewertet – von der Planung bis zur Durchführung. Trotz der Aufregung sehen wir darin aber auch eine große Chance, weiter zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln.
Besonders Freude bereiten uns aber natürlich auch die Schülerinnen und Schüler. Wir erleben sie als freundlich, offen und interessiert, wodurch der Unterricht und der Schulalltag richtig Spaß machen. Und wenn es zwischendurch einmal stressig wird, sorgt Schulhund Pompeij schnell wieder für gute Laune. Mit seinen Streicheleinheiten und seiner ruhigen Art bringt er Abwechslung in den Schulalltag und zaubert uns regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht.
Wir freuen uns sehr, Teil dieser Schule zu sein, gemeinsam viele Erfahrungen zu sammeln und weiterhin jeden Tag Neues zu lernen.
Alexandra Maier
